Mitgliederversammlung des BDLO 2021

 

Am 18. Juni findet die BDLO-Mitgliederversammlung 2021 von 17.00 bis 22.00 Uhr per Videokonferenz statt. Turnusgemäß steht die Wahl des Präsidiums in diesem Jahr wieder an. Das Präsidium ist das oberste Gremium des BDLO und dafür zuständig, wegweisende Entscheidungen für unseren Verband zu treffen. Die Planung unseres 100-Jahre-Jubiläums und die Konzeption von Projekten werden hier ebenso wie die Strategie zur verbesserten Öffentlichkeitsarbeit oder Neueinstellungen in der Geschäftsstelle diskutiert und entschieden. Das Präsidium ist eng verbunden durch die gemeinsame Freude an der Amateurmusik und das gemeinsame Engagement für diese.

 

Sie haben Interesse, sich ehrenamtlich für die Amateurmusik im Bereich der Sinfonie- und Kammerorchester zu engagieren? Sie sind bereit, diese Tätigkeit mit Motivation, neuen Ideen und einer Leidenschaft zur Amateurmusik auszuüben?

Dann laden wir Sie ein, mehr über die Tätigkeit des Präsidiums zu erfahren und eine Kandidatur zu erwägen. Der BDLO möchte die Interessen der ganzen Vielfalt der Orchester und deren Musiker*innen in allen Altersgruppen vertreten. Wir freuen uns deshalb, wenn sich dieses gesamte Spektrum in der Aufstellung der Kandidat*innen wiederspiegelt. Einige mögliche Fragen beantworten wir Ihnen bereits hier (s.u.). Für Rückfragen steht Ihnen BDLO-Geschäftsführer Jasko Dolezalek ab 14. April gerne mittwochs 15-17 Uhr und donnerstags 14-16 Uhr zur Verfügung unter 0351/89697131. Sofern Sie keine weiteren Rückfragen haben und sich direkt zur Wahl aufstellen möchten, können Sie hier bis 20. April Ihren Steckbrief ausfüllen.

 

Alle Kandidat*innen werden wir rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung mit Steckbriefen online vorstellen. Damit Sie das aktuelle Präsidium bereits vorher kennenlernen können, werden wir deren Steckbriefe zeitnah hier veröffentlichen.

 

Aufgrund der aktuellen Umstände kann sich das Präsidium zurzeit nur online treffen, doch werden die Sitzungen auch wieder über das rein Inhaltliche der Vereinsarbeit hinausgehen, sobald eine Zusammenkunft aus den verschiedenen Teilen Deutschlands wieder guten Gewissens durchführbar ist. Eine Einbettung der Sitzungen in aktiv und passiv erlebter Kultur ist demnach der (aktuell vermisste) Normalfall.

 

Einige mögliche Fragen zur Arbeit des BDLO Präsidiums und deren Antworten lauten:

 

Wie oft und wo trifft sich das Präsidium?

Angedacht sind weiterhin 2 Termine in Präsenz (Anreise am Vorabend, Abreise nach der Sitzung) sowie ggf. ergänzend kürzere Videokonferenzen im Bedarfsfall. Als Sitzungsorte werden jedenfalls Städte in der geografisch-logistischen Mitte der Heimatorte des Präsidiums ausgesucht. An den Vorabenden von Präsenzsitzungen besucht das Präsidium gern Konzerte oder geht gemeinsam essen.

 

Wie viel Zeit benötigt die Tätigkeit?

Neben der Teilnahme an Sitzungen des Präsidiums und deren Vor- und Nachbereitung hängt der Zeitaufwand vom Grad des persönlichen Engagements ab. Zusätzliche Termine könnten bspw. im Rahmen von Gremientätigkeiten bei Dachverbänden anfallen.

 

Was wird besprochen?

Das Präsidium trifft in erster Linie die Leitentscheidungen für den Verband (Haushalt, Personal, Projektkonzeptionen, Aufgaben der Geschäftsstelle).

 

Entstehen Präsidiumsmitgliedern Kosten?

Der BDLO übernimmt die Reise- und Übernachtungskosten zu den Sitzungen und sonstigen Terminen und stellt Geräte für die digitale Arbeit zur Verfügung.

 

 

Kandidaten zur Präsidiumswahl

Fanni Mülot

 

Fragen an Fanni Mülot:

 

Wo leben Sie?  
im Rhein-Main-Gebiet
In welchem Orchester sind Sie aktiv? 
Philharmonischer Verein von 1834 e.V. Frankfurt (PHV)
Welches Instrument spielen Sie? 
Violine
Was machen Sie derzeit beruflich?  
Direktorin im Ruhestand
Und dürfen wir fragen, wie alt Sie sind? 
70


In welchen Bereichen haben Sie sich bisher innerhalb der Amateurmusik engagiert? 

  • Seit 1993 Mitglied im Philharmonischen Verein (PHV)
  • Seit 1999 Vorsitzende des PHV 
  • Seit 2017 Vorsitzende des Landesverbandes Hessischer Liebhaberorchester e.V.  
  • Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft instrumentale Amateurmusik (AGiA) im 
  • Landesmusikrat Hessen (LMRH) 
  • Mitglied der Orchesterkommission im LMRH

 
Was macht für Sie die Amateurmusik aus?  

Seit meiner Schulzeit spiele ich Geige im Orchester und nach langer Pause, bedingt 
durch Studium, Beruf und Familie, im PHV. Amateurmusik bedeutet für mich 
Teilhabe an der Erarbeitung großer Musikwerke im Ensemble mit anderen 
Musiker*innen, Freundschaften mit und durch gemeinsames Musizieren, Glück, in 
einem Ensemble musikalische Werke zur Aufführung bringen zu können und an 
einem großartigen Klangerlebnis mitwirken zu dürfen, eigene Grenzen zu erweitern. 
Amateurmusik bedeutet im besten Sinne Teamarbeit und Kooperationsbereitschaft, 
Brückenbauen aus persönlicher, sozialer und gesellschaftlicher Sicht, aktive Teilhabe 
an Musikkultur über das Musikhören z.B. in Konzerten hinaus. 
Amateurmusik ist die Voraussetzung für professionelles Musikschaffen.  
Die Amateurmusikszene zu bewahren und sogar wieder neu zu gestalten, sehe ich 
als eine der großen Herausforderungen in den nächsten Jahren in und nach der 
Coronapandemie. 


Wie möchten Sie sich in die aktive Arbeit des BDLO mit einbringen?  

Meine Mitarbeit in der Vorbereitungsgruppe zum 100-jährigen Jubiläum des BDLO 
2024 habe ich bereits zugesagt. Ich möchte mich im Präsidium für eine 
Verbesserung der Kommunikation zwischen Präsidium – Mitgliedsorchestern – 
Landesverbänden einsetzen und stehe für den offenen kollegialen Diskurs über 
interne Probleme sowie aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und für 
Transparenz in Entscheidungsprozessen. 
Ich bin gespannt auf die Herausforderungen und offen für weitere Aufgaben.

 

Wo sehen Sie den BDLO in vier Jahren?

Der BDLO ist ein Verband der Kammer- und Sinfonieorchester im Amateurbereich, 
seine Mitgliedsorchester spiegeln die Vielfalt der Musikszene in Deutschland. Er hat 
Konzepte entwickelt zur Unterstützung und Förderung seiner Mitgliedsorchester über 
die hervorragende Notenbibliothek hinaus. Es existiert ein Konzept zur internen und 
öffentlichen Kommunikation. Die Mitgliedsorchester erkennen im BDLO ihren 
Verband zur Interessensvertretung in der Öffentlichkeit und Wege zur Teilnahme an 
der Entwicklung des Verbandes. 

 

Helge Lorenz

Mail: lorenz@bdlo.de

 

Fragen an Helge Lorenz:

 

Wo leben Sie?
Dresden
In welchem Orchester sind Sie aktiv? 
Universitätsorchester Dresden
Welches Instrument spielen Sie? 
Violine, Klavier
Was machen Sie derzeit beruflich?  
Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens im ÖPNV
Und dürfen wir fragen, wie alt Sie sind?
56


In welchen Bereichen haben Sie sich bisher innerhalb der Amateurmusik engagiert? 

  • 1990 bis 1998 1. bzw. 2 Vorsitzender des Universitätsorchesters Dresden
  • seit 1992 Präsidiumsmitglied des Landesverbandes Sächsischer Liebhaberorchester (seit 2002 Präsident)
  • seit 1995 Präsidiumsmitglied des BDLO (seit 2003 Präsident)
  • 2000 bis 2009 Vorstandsmitglied der Europäischen Vereinigung von Liebhaberorchestern
  • seit 2002 Präsidiumsmitglied des Sächsischen Musikrats (seit 2015 Vizepräsident)
  • 2005 bis 2019 Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände
  • 2009 bis 2018 Board Member der European Orchestra Federation
  • seit 2009 Board Member der World Federation of Amateur Orchestras
  • seit 2019 Präsidiumsmitglied Bundesmusikverband Chor & Orchester

 
Was macht für Sie die Amateurmusik aus?  

Das eigene Musizieren in einem Amateurorchester bedeutet für mich eine unerschöpfliche Quelle für positive Energie und Inspiration, für Freude und Stressabbau, für Trost und Ausgleich. Es ist gleichzeitig meine wesentliche Quelle für spannende menschliche Begegnungen und wertvolle generationenübergreifende Freundschaften, die mein Leben geprägt haben und prägen. Die Konzerte geben die Gelegenheit, andere Menschen an den vielfältigen positiven Wirkungen der Musik teilhaben zu lassen und etwas von der magischen Kraft der Musik weiterzugeben.

Ich bin zutiefst überzeugt, dass ein reiches und vielgestaltiges Amateurmusizieren in all seinen Facetten zu einem positiven Denken der Menschen, zu mehr Harmonie in der menschlichen Gesellschaft und zu einem friedlicheren Zusammenleben der verschiedenen Generationen beiträgt.


Wie möchten Sie sich in die aktive Arbeit des BDLO mit einbringen?  

Es ist mir ein zentrales Anliegen, das Dienstleistungsportfolio des BDLO wie die Notenbibliothek sowie die verschiedenen Beratungs- und Unterstützungsangebote für seine Mitglieder unter den sich verändernden Rahmenbedingungen zu erhalten, zu stabilisieren und weiter auszubauen. Eine besondere Herausforderung sehe ich dabei in der Unterstützung der Orchester bei der Gestaltung des demografischen Wandels und der Nachwuchsgewinnung, weil nur so die Zukunftsfähigkeit unserer reichhaltigen Orchesterlandschaft gesichert werden kann.

Ein weiteres Anliegen ist es mir, dazu beizutragen, dass der BDLO mit attraktiven Fortbildungsangeboten für alle Altersgruppen sowohl im musikalischen als auch im administrativen Bereich die Zielgruppen seiner Mitglieder bestmöglich erreichen kann.

Eine enge Verzahnung zwischen dem Bundesmusikverband Chor & Orchester als dem Dachverband aller Bereiche des Amateurmusizierens und dem BDLO als dem Fachverband der Sinfonie- und Kammerorchester sehe ich als weitere wichtige Aufgabe für die kommenden Jahre, um gemeinsam mit den Partnerverbänden im BMCO die öffentliche Wahrnehmung und Wertschätzung des Amateurmusizierens in der Politik und Gesellschaft deutlich zu stärken. Diesen Prozess bewusst mitzugestalten, sehe ich als wesentlichen Baustein für die Erhaltung und Verbesserung der Rahmenbedingungen der Arbeit der Amateurorchester. Ich möchte mich mit meinen Erfahrungen gern weiterhin einbringen, damit der BDLO als Interessensvertreter der Sinfonie- und Kammerorchester nach außen immer besser wirksam werden kann.

Eine besondere Verantwortung des BDLO sehe ich darüber hinaus darin, die Strahlkraft unserer einzigartigen Amateurorchesterlandschaft über Deutschland hinaus auf europäischer und internationaler Ebene in die Arbeit der Dachverbände EOFED und WFAO einzubringen, um den Gedanken und die Potenziale des lebenslangen Musizierens in Amateurorchestern auch in anderen Ländern zu entwickeln bzw. zu stärken und zu einem lebendigen Austausch der Kulturen beizutragen.


Wo sehen Sie den BDLO in vier Jahren?  

Angesichts der pandemiebedingten dramatischen Einschnitte in der Arbeit der Orchester bedarf es erheblicher Anstrengungen des BDLO, um in den kommenden Jahren ein substanzielles Ausdünnen der Orchesterlandschaft verhindern und einen erfolgreichen Neustart der Amateurmusik ohne spürbare bleibende Schäden gestalten zu können. Ein Ziel sehe ich in einer Verstetigung der im Rahmen des Netzwerks „Neustart Amateurmusik“ des BMCO neu etablierten Beratungskompetenz des BDLO für seine Mitglieder.

In der Auswertung der aus der Situation der Pandemie heraus entwickelten neuen kreativen Ideen und Arbeitsweisen bedarf es einer kritischen Prüfung, welche davon dauerhaft nutzbringend und sinnvoll sein können und daher für die Zukunft übernommen und ausgebaut werden sollen. Ich sehe den BDLO hierbei als Moderator des Austauschs im Netzwerk seiner Mitglieder. Es gilt hierzu, ergänzend zu Präsenzveranstaltungen, vor allem verstärkt geeignete digitale Formate und Kommunikationskanäle zu etablieren, um einen intensiveren Erfahrungsaustausch zwischen den Orchestern effizient und erfolgreich gestalten zu können.

Das 2024 bevorstehende 100jährige Jubiläum des BDLO bietet die Chance, den Wert der Arbeit der Amateurorchester und des BDLO in einem Reigen verschiedener regionaler Festveranstaltungen unterschiedlicher Formate im gesamten Land erlebbar zu machen. Ich sehe dies als Chance, dass sich möglichst viele Mitgliedsorchester aktiv in die Gestaltung des Jubiläums ihres Dachverbandes einbringen können.

Eine der Herausforderungen der kommenden Jahre liegt in der stärkeren Einbeziehung jüngerer Menschen in eine ehrenamtliche Arbeit im BDLO, um die Arbeit zukunftssicher zu gestalten. Das Augenmerk des BDLO muss sich daher darauf richten, den Mehrwert eines stetigen Engagements des BDLO für die Interessen seiner Mitgliedsorchester erlebbar zu machen und damit die Bereitschaft zu wecken, sich in diese Arbeit des BDLO als starkem und verlässlichem Fachverband einzubringen.

 

Frauke Peuker-Hollmann

Mail: peuker-hollmann@bdlo.de

 

Fragen an Frauke Peuker-Hollmann:

 

Was bedeutet für Sie die Arbeit im BDLO?

Seit meiner Jugend habe ich mich für die Musik begeistert und daher diese auch zu meinem Beruf gemacht: Über 40 Jahre war ich als Gymnasiallehrerin für Musik tätig. Da mich schon immer das Orchesterspiel besonders fasziniert hat, bin ich zu Beginn meiner Berufstätigkeit  gleich in ein Amateurorchester eingetreten und spiele bis heute regelmäßig in mehreren Orchestern, wobei nebenbei das Streichquartettspiel auch nicht zu kurz kommt. Bereits seit Ende der 1980ger Jahre bin ich Mitglied des BDLO-Vorstands , seit meiner Pensionierung 2011 auch Vorsitzende des Bayerischen Landesverbands und dabei mit der Koordination einer Vielzahl von Projekten befasst. Den BDLO habe ich bisher in verschiedenen überregionalen Vereinigungen vertreten, z.B. beim Deutschen Musikrat in der Vorbereitung  des Deutschen Orchesterwettbewerbs oder in der sogenannten Sechserkommission zur Vorbereitung der jährlich stattfindenden "Tage der Musik" anläßlich der Verleihung der Pro-musica-Plakette.  Mein besonderes Engagement gilt auch dem Bundesamateurorchester.

Der Stellenwert der Amateurmusik in der Gesellschaft kann meiner Meinung nach gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, und deshalb würde es mir großen Spaß machen, mich  als BDLO-Vorstandsmitglied  weiter für diesen  einsetzen zu können, insbesondere auch bei einem Neuanfang nach den coronabedingten Restriktionen.

 

Dr. Elisabeth Birckenstaedt

Mail: birckenstaedt@bdlo.de

 

Fragen an Dr. Elisabeth Birkenstaedt


Wo leben Sie?  
Essen 
In welchem Orchester sind Sie aktiv? 
Studio-Orchester Duisburg
Welches Instrument spielen Sie? 
Cello
Was machen derzeit beruflich?  
Wissenschaftsmanagement an einer Fachhochschule
Und dürfen wir fragen, wie alt Sie sind?
62


In welchen Bereichen haben Sie sich bisher innerhalb der Amateurmusik engagiert? 

  • Orchesterorganisation
  • Kursorganisation
  • Verbandsarbeit im Landesverband NRW
  • Verbandsarbeit im Bundesverband BDLO
  • viel Kammermusik

 
Was macht für Sie die Amateurmusik aus?  

Meine Hauptnebenbeschäftigung! Mangels beruflicher Ausbildung sind wir zwar "nur" als Amateure unterwegs, aber die Musik und das Möglichmachen von Musik mit unseren Fähigkeiten ist mein Anliegen. aktives Musikmachen ist eine besondere Art der Kommunikation miteinander, die für mich zu den Grundbedürfnissen des Menschen gehört. Und deshalb muss sie für jeden auf seinem Level möglich sein.


Wie möchten Sie sich in die aktive Arbeit des BDLO mit einbringen?  

Mein Schwerpunkt ist der organisatorische und der musikalische Ansatz.

 

Wo sehen Sie den BDLO in vier Jahren?

Ich wünsche mir eine bessere Wahrnehmung der instrumentalen Amateurmusik, insbesondere auch in unserer "Sparte". Und ich wünsche mir bei unseren Orchestern mehr an innovativen Ideen zur Programmgestaltung. Dieses kann der BDLO stützen. Derzeit ist der BDLO bereits auf einem guten Weg hinsichtlich Prozessen und Struktur, dieses ist in 4 Jahren sicher weitestgehend optimiert. Wichtig ist dabei die Berücksichtigung aller Altersgruppen, bei Spieler*innen und Ehrenamtler*innen.

 

 

Wulf Hilbert

Mail: hilbert@bdlo.de

 

Fragen an Wulf Hilbert:

 

Wo leben Sie?  
Hamburg
In welchem Orchester sind Sie aktiv? 
Wandsbeker Sinfonieorchester 
Welches Instrument spielen Sie? 
Viola
Was machen derzeit beruflich?  
STD i.R., Vorstand div. Kulturvereine
Und dürfen wir fragen, wie alt Sie sind?
74


In welchen Bereichen haben Sie sich bisher innerhalb der Amateurmusik engagiert? 
• Lehrer an der Staatl. Jugendmusikschule 1972-1982.  
• STD an der Hamburger Volkshochschule, u.a. für Musik, 1977-2011. 
• Aufbau mehrerer Orchester, Leiter der Internationalen Kulturwochen in Obergurgl 1993-2017.  
• Ltg. div. Orchesterseminare und internationaler Orchesteraustausche seit 1986.  
• Vizepräsident des LMR Hamburg 1990-2002  
• Vors. Landesverband norddeutscher Liebhaberorchester e.V  
• Beisitzer im Präsidium des BDLO  
• Orchestermanagement des Wandsbeker Sinfonieorchesters seit 1982  
 

Was macht für Sie die Amateurmusik aus?  
Amateurmusik ist das fabelhafte Bindeglied zwischen Menschen unterschiedlichster Berufe und Vorbildung. Es finden sich auf ebenso unterschiedlichstem Niveau und in unterschiedlicher Größenordnung Musizierende von der kammermusikalischen Ebene bis zu Orchestern mit über 100 Personen zusammen. Alle erfüllen sie den gleichen Zweck. Sie bereichern ihre Umwelt und sich selbst, indem sie sowohl das reiche Kulturerbe bearbeiten und lebendig erhalten als auch Zeitströmungen aufgreifen, ohne ökonomisch davon abhängig sein zu müssen. Gleichwohl braucht die Amateurmusik die Vorbilder von den professionellen Musizierenden als musikalisches Ziel und sie sollte immer aktiven Kontakt zu unseren Profis aufrecht erhalten.  
 

Wie möchten Sie sich in die aktive Arbeit des BDLO mit einbringen?  
Zur Zeit brenne ich für eine würdige Präsentation des BDLO zu seinem 100. Geburtstag 2024. Den Vorsitz einer AG, die sich gerade bildet, um die Planungen zu beginnen und mit Inhalten auszufüllen habe ich gern übernommen. Langsam meine ich aber, dass es Sinn macht, jüngeren Menschen Platz für eine Tätigkeit in den Vorständen freizumachen, da ihre Zukunft ja zu gestalten ist. Die Arbeit kann auch ein reizvolles Sprungbrett für die berufliche Karriere bedeuten. Im Falle arbeite ich in der o.g. AG auch weiter, wenn in das Präsidiums neue BewerberInnen gewählt werden - solange der BDLO es will.  
 

Wo sehen Sie den BDLO in vier Jahren?  
Der BDLO wird dann noch besser als bisher mit weiteren Verbänden schon vernetzt sein. Er bleibt ein kompetenter Ansprechpartner für seine Mitglieder mit einem weiter ausgebauten Service als auch Partner für Ministerien und Kulturämter, die Orchester in ihrer sozialen Funktion wertschätzen und den BDLO entsprechend bezuschussen. Von den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des BDLO mit Veranstaltungen in allen Bundesländern verspreche ich mir einen veritablen Schub für Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.  

 

 

Dr. Michael Knoch

Mail: knoch@bdlo.de

 

Fragen an Dr. Michael Knoch:

 

Wo leben Sie?  
Berlin
In welchem Orchester sind Sie aktiv? 
concentus alius – Homophilharmonisches Orchester Berlin
Welches Instrument spielen Sie? 
Flöte
Was machen Sie derzeit beruflich? 
Waldorfschularzt & Homöopath
Und dürfen wir fragen, wie alt Sie sind? 
64

 

In welchen Bereichen haben Sie sich bisher innerhalb der Amateurmusik engagiert?

  • Häusliche Kammermusik in wechselnden Besetzungen (Sonaten, Klaviertrios, Quartette bis Nonette) seit meinen 20er-Jahren
  • 1991 übernahm ich die Organisation kammermusikalischer Wochenenden.
  • Festes Klaviertrio terzando (Flöte, Violoncello, Klavier) seit 1996.
  • Seit 2003 Organisation unserer jährlichen „hausmusik-Konzerte“.
  • 1999 Beitritt zum ACMP (= Associated Chamber Music Players).
  • 2006 Beitritt zur BKL (= Berliner Kammermusikliste), deren Management ich 2018 übernommen habe.

Seit der Gründung unseres Orchesters „concentus alius“ 1999 bin ich neben der Kammermusik musikalisch mit der Flöte auch orchestral aktiv, ab 2000 dann auch organisatorisch: Orchestermanagement und Vorsitz im 2001 gegründeten Orchesterverein. Den BDLO hab ich damals über seine Zeitschrift „Das Liebhaberorchester“ kennengelernt: in einer unserer öffentlichen Musikbibliotheken lagen aussortierte Hefte aus, die mich neugierig machten. Ab 2003 nahm ich dann als Vertreter unseres Orchesters an den BDLO-Mitgliederversammlungen teil. Als ich 2007 neugierig nachfragte, wieso keine Rezensionen von Flöten-Noten mehr im „Liebhaberorchester“ veröffentlicht werden, wurde ich von der Redaktion eingeladen / aufgefordert, selbst welche zu verfassen, was 2008 zur Aufnahme ins Redaktionsteam mit sofortiger Übernahme der Schriftleitung führte und schließlich 2009 zur Wahl ins BDLO-Präsidium.

Die Redaktionsarbeit endete im Sommer 2019 mit dem Rücktritt der Redaktion.


Was macht für Sie die Amateurmusik aus?  

Auf der concentus-alius-Webseite hab ich es so formuliert:
Warum machen wir Musik?
Na, weil Musik
• Freude macht,
• Herzen öffnet,
• Menschen verbindet oder:
• einfach gut tut!
Und sich mit ihr auch Gutes bewirken lässt, zum Beispiel mit
• Benefiz-Konzerten.
Und das gilt für die im Orchester gespielte wie auch für die im Kammermusikensemble gespielte Musik gleichermaßen, wobei gerade dem Selbermusizieren eine besonderes Bedeutung zukommt. (Aber damit trage ich hier ja Eulen nach Athen, nicht wahr?)


Wie möchten Sie sich in die aktive Arbeit des BDLO mit einbringen?  

Kreativ-kritisch mitdenkend, formulierend, korrigierend, ausprobierend...

 

Wo sehen Sie den BDLO in vier Jahren?

2025 ... blickt der BDLO auf gelungene, weil weit in die öffentliche Wahrnehmung ausstrahlende 100-Jahr-Feierlichkeiten zurück, die die Amateurmusik im Bewusstsein des nicht nur bis dato rein „klassisch“ orientierten Publikums, sondern besonders auch der Politik aufwerten konnten. Er befördert eine Konsolidierung es neu erreichten Bewusstseins (also: selber aktiv analog zu musizieren, statt nur passiv digital zu konsumieren, sowie Wahrnehmung nicht nur gefeierter Profi-Konzerte, sondern eben auch der lokal stattfindenden, mit Herzblut vorgetragenen Amateurkonzerte) und zwar in Richtung Nachwuchs, also Schule und Musikschule. Dafür hat der BDLO seine Wahrnehmbarkeit im „Netz“ so aktualisiert, dass sie ansprechend, aktuell und effizient informativ „rüberkommt“ – ohne zeitaufwändig vom Selber-Musizieren abzuhalten ;-). Die Notenbibliothek wird durchgängig auf der Höhe der Zeit gehalten, online wie aber auch weiterhin offline.

 

Ulrich Perschmann

Mail: perschmann@bdlo.de

Fragen an Ulrich Perschmann:

 

Wo leben Sie?  
Stuttgart
In welchem Orchester sind Sie aktiv? 
Orchester PROMUSICA Stuttgart und Brenzhausorchester Stuttgart
Welches Instrument spielen Sie? 
Cello
Was machen derzeit beruflich?  
Rentner
Und dürfen wir fragen, wie alt Sie sind?
67


In welchen Bereichen haben Sie sich bisher innerhalb der Amateurmusik engagiert? 

  • Kassenwart eines Orchesters
  • Organisator von Seminaren
  • Präsident des Landesverbandes Baden-Württembergischer Liebhaberorchester
  • Präsidiumsmitglied des BDLO
  • Präsidiumsmitglied des LMV (Landesmusikverband in Baden Württemberg)

 
Was macht für Sie die Amateurmusik aus?  

Musik begeistert Menschen in allen Befölkerungsgruppen und allen Generationen. Sie ist eine Sprache die Jedermann/Frau anspricht und bringt Menschen zusammen.

Musik entspannt und bringt Erholung von anstrengendem Beruf oder Situationen. Musizieren beflügelt den Geist.


Wie möchten Sie sich in die aktive Arbeit des BDLO mit einbringen?  

Mitarbeit in Gremien zu Themen wie GEMA- Verträge, Künstlersozialkasse, Verbandskommunikation, Zukunft der Verbandszeitschrift.

 

Wo sehen Sie den BDLO in vier Jahren?

Als leistungsstarker Dienstleister und Lobbyist für die Amateurorchester der mit Rat und Tat den Mitgliedsorchestern Unterstützung und Förderung bietet.

 

 

Winfried Szameitat

Mail: szameitat@bdlo.de